Mareike in Kolumbien

 
09Januar
2014

Die letzte Zeit

Da unsere Reisepläne ja nicht so ganz aufgegangen sind, habe ich die letzte Zeit größtenteils in Cartagena verbracht. Es wurde viel gefeiert und gechillt, aber ein bisschen rumgekommen sind wir auch noch.

Am Wochenende vor Weihnachten haben wir uns ein Breakdancebattle angeguckt. Das war ziemlich cool!

  

Eine Tour durch die Stadt...

Vorm Torre de Reloj

Obstverkäuferinnen

am Plaza de Bolívar

Weihnachten wurde gewichtelt... Zwar größtenteils nur Quatsch, aber so hat man wenigstens was geschenkt bekommen und es war ziemlich witzig. 

Wichtelgeschenke! =)

Mojitoabend

Einen Nachmittag sind wir hochgefahren zum Convento de la Popa von wo aus man einen Blick über die ganze Stadt hat.

Cartagena von oben

An der Playa Blanca waren wir auch nochmal. Erst mussten wir mit dem Bus zur Fähre, wo wir den Biertransport beobachten konnten,...

Fähre zur Playa Blanca

Biertransport

dann ging's mit Mototaxis über die Isla Barú...

Mototaxifahrt

und schließlich sind wir an der Playa Blanca angekommen.

Playa Blanca

Weihnachten im Sommer!

Weihnachten am Strand! Cool

Weihnachtsbaum am Strand

Am Ende des Strandes sind ein paar kleine Höhlen, in denen Fledermäuse wohnen.

Höhle

Zurück sind wir dann mit einem Boot gefahren, was um einiges schneller ging.

Am 29. haben Lena und ich uns auf den Weg nach Panama gemacht, weil unser Visum am 31. ablief und wir deshalb raus mussten aus Kolumbien. Erst sind wir mit dem Bus bis nach Turbo gefahren und von da aus mit dem Boot 2 1/2 Stunden weiter nach Capurganá.

Hütten im Hafen von Turbo

Da wir dachten, dass wir einfach nur über die Grenze müssten und es an jedem Grenzposten auch wohl Stempel gibt, sind wir direkt nach Sapzurro weitergelaufen.

Bananen

Sapzurro von oben

Dort angekommen wurde uns jedoch erzählt, dass es hier kein Migrationsbüro geben würde und wir deshalb nach Puerto Obaldía fahren müssten. So ging es dann am nächsten morgen erst mal wieder mit einem Boot zurück nach Capurganá, von wo aus es möglich war nach Puerto Obaldía geschippert zu werden. An jeder Station mussten wir Eeeeeewigkeiten warten, aber das ist hier halt normal...

Warterei...

Warterei...

hohe Wellen!

Ziemlich nass sind wir dann in Panama angekommen. 

Endlich in Panama

Wir haben uns zunächst unseren Stempel abgeholt und dann ging es zum Strand, da wir über Nacht dableiben mussten. Leider wars nämlich nicht möglich am gleichen Tag einen Ein- und Ausreisestempel zu bekommen. Netterweise hat uns ein Kutscher mitgenommen.

mit der Kutsche zum Strand

Chillen,...

klettern,...

abhängen

Kokosnüsse

Eigentlich war's echt schön da... wäre nur der ganze Müll nicht gewesen!

Definitiv zu viel Müll...

Nach dem Strandtag haben wir was gegessen und ein paar Leute getroffen, die genau wie wir auch ausreisen und Silvester in dem Grenzkaff in Panama verbringen mussten. So waren wir eine bunt zusammengemischte Truppe mit 3 Deutschen, einem Belgier, einem Franzosen, einem Kanadier, einem Koreaner und mehreren kubanischen Flüchtlingen, die uns ihre Situation erklärt haben. Das, was die so erzählt haben, war echt interessant, aber auch richtig krass erschreckend. Waren schon ziemlich bewegende Geschichten.

gemischter Silvesterhaufen

Anstatt einem Feuerwerk wurden um Mitternacht Puppen, auf denen die schlechten Sachen vom letzten Jahr draufgeschrieben wurden, verbrannt.

Puppenverbrennung

Später wurden wir von einem italienischen Franziskanermönch in die Kirche zum Essen eingeladen. 

Essen vor der Kirche

Abgeschlossen haben wir das Silvester mit einem Bierchen am Strand. Zwar war es mal ganz anders als zu Hause, aber auch richtig cool!

kein Ende in Sicht

An der Plaza waren auch morgens noch Leute am Feiern...

Uns wurde gesagt, dass die Migración um 8 Uhr morgens aufmachen würde. Da wir ja in Lateinamerika sind, sind wir um halb 9 hingegangen, was allerdings auch noch viiiiiiiiiel zu früh war. Wir haben uns dann erst mal was zu essen geholt und dann gewartet bis der Sachbearbeiter um halb 11 endlich aufgetaucht ist und wir unseren Stempel bekommen konnten.

Frühstück: Cola + Kekse

Danach ging's dann wieder zurück nach Kolumbien, wo wir den Tag wieder am Strand verbracht haben - war ich an meinem Geburtstag vorher auch noch nie. Zunge raus

geile Welle!

zur Abwechslung mal Boot fahren

Am nächsten Tag sind wir dann nochmal nach Panama gelaufen, da der Strand noch schöner sein sollte. War er auch!

Die Grenzstation sah eher aus wie eine Strandhütte, aber mit den bewaffneten Grenzsoldaten konnte man's dann doch unterscheiden.

Strandhütte oder Grenzposten?!

mal wieder in Panama

Abends waren wir noch im Dorf und haben uns Schmuck gekauft. Als ich nach Rabatt gefragt hat, konnte die Verkäuferin mir leider keinen geben, aber dafür hat sie mir ein Hennatattoo geschenkt. Das war auch nicht schlecht.

geschenktes Hennatattoo

Oben rechts haben wir geschlafen.

Freitag ging's dann wieder nach Cartagena, aber erst mussten wir mal wieder warten. Da blieb dann noch Zeit in die Bäume zu klettern...

Samstagabend waren wir mit einigen anderen Deutschen unterwegs. Da hier im Moment das Summerland stattfindet, gab's sogar zur Abwechslung mal Elektroparties und nicht wie sonst immer nur Salsa, Reggaeton, Vallenato und den ganzen Quatsch. Das war mal 'ne sehr willkommene Abwechslung!

Feierei in Cartagena

Sonntag ging's nach Palenque. Das ist ein Dorf in dem die Nachfahren der afrikanischen Sklaven wohnen, die noch einige alte Traditionen pflegen und außerdem eine eigene Sprache, das Palenquero sprechen.

Wir haben uns von einem Einheimischen durch das Dorf führen lassen und so den Gründer der Band Sexteto Tabala getroffen.

Marimbola

Bandgründer von Sexteto Tabala

Um uns die Musik anzuhören, mussten wir einmal durch das halbe Dorf laufen, da es in diesem Haus einen CD-Player gab. Als wir da dann rumsaßen wurde uns noch 'n Rum angeboten und irgendwann sind wir dann wieder zurückgefahren.

Am nächsten Tag wollten wir eigentlich zum botanischen Garten, aber weil wir irgendwie erst ziemlich spät losgekommen sind und die Busfahrten hier ja auch immer etwas dauern, waren wir erst eine halbe Stunde bevor der Garten geschlossen hat da, sollten aber trotzdem noch den vollen Eintrittspreis zahlen. Dazu hatten wir allerdings eher nicht so viel Lust und sind dann in einen anderen Park in der Nähe gegangen. 

Mittwochabend haben wir Geburtstage und Abschied gefeiert, weil außer Lena und Jerry jetzt alle aus Cartagena abhauen. Erst waren wir Essen und dann haben wir uns mit 'ner Pulle Rum auf die Plaza gesetzt und ein wenig getrunken, gequatscht und Geschenke ausgepackt. Zunge raus 

Geburtstagskinder :-P

Prost!

 

Zwar lief jetzt in der letzten Zeit gar nichts mehr nach Plan und eigentlich habe ich einfach nur in den Tag hineingelebt und geguckt was so kommt und trotzdem waren die letzen Wochen doch die schönsten und lustigsten in Kolumbien. Lächelnd Jetzt segel ich noch durch die San Blas Inseln nach Panama und dann bin ich auch schon so gut wie zuhaus...

13Dezember
2013

Aus Versehen in Miami

Diese Woche war ich in Miami, weil es uns klug erschien dorthin zu fliegen, um danach weiter nach Trinidad zu fliegen, weil wir von dort aus unseren Weiter- bzw. Rückflug gebucht hatten. Für Britt und Benny war's auch wohl die klügste Entscheidung, weil Flüge von Lateinamerika nach Trinidad noch viel teurer sind, aber ich hätte einfach mal eher auf die Idee kommen können, dass ich ja gar nicht nach Trinidad muss, sondern auch direkt von Panama aus nach Hause fliegen kann. Das ist mir aber leider erst eingefallen als ich schon in Miami war. Dafür hab ich dort dann gemerkt, dass es einfach schweineteuer ist, sodass ich jetzt wieder zurück nach Kolumbien fliege, weil das Leben da doch um einiges günstiger ist... Pures Chaos!

Naja, das was ich von Florida gesehen hab, ist auf jedensten ziiiemlich schön und 'ne warme Dusche war zur Abwechslung auch mal nicht schlecht! Lächelnd

Sonntag haben wir eine Tour in die Everglades gemacht. Erst sind wir Airboat gefahren, wobei man einige Alligatoren sehen konnte.

kleiner Alligator

Da, wo der Pfeffer wächst... Die Pflanze mit den roten Früchten ist brasilianischer Pfeffer. 

brasilianischer Pfeffer 

Danach gab es eine Alligatorenshow. Der Typ hat mir erst mal einen Skorpion ins Gesicht gehalten. Leider hatten wir keine Kamera zur Hand, aber wahrscheinlich wäre das Bild eh nicht schön gewesen, weil ich mich echt geekelt hab. Danach zeigte er uns dann eine dicker Kröte, verschieden große Alligatoren und sonst noch n paar Tiere.

Ekelkröte

Alligatorbaby

Abends haben wir Britts Geburtstag gefeiert bzw den Versuch gestartet ihn zu feiern. Das war ganz schöne Abzocke! Es hieß, dass wir für 20 $ im Hostel Freigetränke bekommen, die Fahrt (die allerhöchstens 5 Minuten gedauert hat - hätte man auch laufen können) und der Eintritt enthalten sei. War ja auch ganz gut, aber m Club angekommen, war's dann ziemlich teuer - ein Bier 16 $ und außerdem war noch überhaupt gar nichts los. Wir sind dann wieder gegangen, haben uns 'n geiles Stück Pizza gegönnt und nur noch n FIlm geguckt, weil wir nichts passendes zum Feiern gefunden haben.

Geburtstagsfeierei

Montag haben wir uns South Beach und den Yachthafen angeguckt. Das war echt schön da!

South Beach

Chillerei

Hafenpromenade

die 2. ist Tommy Hilfigers Yacht

Dienstag wollten wir eigentlich nach Key West, aber Britt gings überhaupt gar nicht gut und deshalb haben wir die Tour auf Mittwoch verschoben. Leider ging's ihr da immer noch nicht besser und deshalb bin ich alleine gefahren, weil ich ja schon früher als die anderen beiden zurück- bzw. weiterfliege. Alleine reisen ist zwar eigentlich öde, aber Key West war einfach so schön, dass es mir gar nicht soo viel ausgemacht hat. Bin da einfach 'n bisschen durch den alten Hafen geschlendert, hab in 'ner ziemlich coolen Bar, in der Livemusik gespielt wurde, Mittaggessen, mir dann die Stadt noch ein wenig angeguckt und zum Schluss den wunderschönen Sonnenuntergang genossen.

Key West

geile Bar, geiler Ausblick, geiles Wetter,...

dickes Kreuzfahrtschiff

The Little White House

Abfahrt!

Sonnenuntergang

Auch wenn Miami ehrlichgesagt nur unnützes Geldausgeben war, war es doch einfach richtig richtig schön da! 

Und jetzt geht's erst mal nach Bogota und Montag zurück nach Cartagena - wer hätte das gedacht?! Und dann muss ich mir mal 'n Plan überlegen, der dann hoffentlich endlich mal in die Tat umgesetzt werden kann.

06Dezember
2013

Cabo de la Vela

Letzte Woche waren wir in Cabo de la Vela. Da wars so richtig schön! Einfach nur Strand und Meer, geile Sonnenuntergänge und Kitesurfen. Lächelnd 

Aber danach lief dann leider gar nichts mehr, weil die Grenze nach Venezuela dicht ist wegen den Wahlen. Unsere Reiseplanung hat sich dann jetzt nochmal komplett geändert,... Morgen gehts nach Miami und wir hoffen dann klappt endlich mal irgendwas.

Hummer!

Der war cool!

zurück nach Santa Marta

29November
2013

Die Tour zur verlorenen Stadt - Matsch, Mücken und atemberaubende Aussichten!

Gestern sind wir aus der Ciudad Perdida - der verlorenen Stadt - wiedergekommen. Fünf Tage waren wir im Dschungel unterwegs und haben so einiges gesehen... Sind insgesamt 46 Kilometer gelaufen, haben krasse Steigungen bewältigt und mehrere Flüsse durchquert. Die Landschaften waren der Hammer und die Stadt an sich war auch nicht schlecht - wobei ich nach Machu Picchu eher mehr erwartet hätte. Naja, gelohnt hat sich's trotzdem, wie ihr auf den Fotos sehen könnt. Leider hab ich grad keine Zeit mehr zu schreiben. Alles in Allem war es einfach eine überragende Tour, auch wenn ich einmal im Matsch lag und von den Mücken gefühlt gefressen wurde...

Obststand

erste Pause

der Weg

Leichentransport

mehr Weg...

Flussüberquerung

Dorf der Indígenas

einer von vielen Wasserfällen

Chillerei nach einem anstrengenden Morgen

Lianen

Pause!!

Stärkung für zwischendurch

geile Aussicht!

ein Indígeno am Chillen

Ist das schön hier!

UNO, Durak, Kniffel,... :)

Endlich angekommen! :)

Sonnenaufgang im Dschungel

Irgendwas passt nicht...

kleines Indígenamädchen

ein wildes Dschungeltier?! :-P

fast wieder zurück...

erster und letzter Pausenort

Erschöpft, aber glücklich! :)

Tankstelle... Jerry muss aushelfen :D

21November
2013

Tschüüüß Barranquilla!

Letztes Wochenende war ich wieder in Cartagena, um Davids bzw. eigentlich Abschied von allen am Playa Blanca zu feiern.

Playa Blanca

Es war wieder richtig geiles Wetter und wir haben den ganzen Tag nur im Meer geplanscht, am Strand entspannt und gemütlich Ron Medellin getrunken.

Sonnenuntergang :)

Der letzte Tag in Barranquilla... unglaublich wie schnell die Zeit verging! Vor allem kommt es mir hier bei den 30° C auch immer noch vor wie August.

unsere Straße

Ein letztes Mal sind wir noch mit dem klapprigen Schrottbus, der auf dem Bild gerade ankommt, zur Uni gefahren.

Der Bus kommt!

vor der Uni

Durch Sicherheitsschranken werden wir in Osnabrück wohl auch nicht in die Uni gehen müssen...

Sicherheitskontrollen

ein Teil der Mensa

... noch ein letztes Mal Mensaessen. Das ist übrigens nicht so vermissenswert, aber die Säfte!

Schnellimbiss mit Terrasse

Blick vom Unidach zu uns

Platz zum Arbeiten

...und danach waren wir noch im Einkaufszentrum, um die letzten Besorgungen für unsere Reiserei zu machen.

riesen Einkaufszentrum

Die Baustelle, auf der am Anfang des Semesters angefangen wurde zu arbeiten, ist auch immer noch da... wird auch wohl noch einige Zeit dauern. Tranquilo!

immer noch Baustelle...

Abends waren wir dann noch bei unserem Nachhilfekind Santiago und seiner Mama zum Essen eingeladen. Es gab typisch kolumbianisch: Kokosreis, Fleisch und Kochbanane und zum Nachtisch Natilla - einen traditionellen kolumbianischen Weihnachtsnachtisch mit Dulce de Coco - irgendwas Süßes mit Kokosnuss. Das war echt lecker und ein schöner Abschluss! Lächelnd

Santiago und seine

Außerdem hat Santiago uns eine echt niedliche Karte zum Abschied geschenkt. Lächelnd

Abschiedskarte :)

Sonnenuntergang vom Balkon

Den Blick von unserem Balkon werde ich wohl vermissen, aber morgen geht die große Reise dann ja los und da gibt's bestimmt auch einiges zu sehen!

13November
2013

Unabhängigkeitsfeiern in Cartagena: Espuma, espuma und noch mehr espuma!

Letztes Wochenende haben wir in Cartagena verbracht, da dort die Unabhängigkeit mit ganz vielen Umzügen und Straßenfesten gefeiert wurde. Gleich der erste Umzug war schon ziemlich spannend, denn mir wurde fast mein Fotoapparat geklaut... Wir wurden nämlich mit Espuma, also so 'nem Schaum aus Sprühdosen eingesprüht und hatten dabei die Augen zu. Dabei hat dann ein Typ meine Kamera aus der Tasche genommen, was ich aber zum Glück gemerkt habe. Meinte dann zu ihm: "Meine Kamera!" Und er hat sie mir wieder gegeben. So nette Diebe trifft man auch nicht alle Tage. Lachend

Später haben wir uns Rum und Fanta gekauft es uns auf dem Plaza de la Trinidad gemütlich gemacht. 

am Plaza de la Trinidad

Pause bei Kristina

unser Stehtisch

Danach waren wir noch in einer Bar und haben Mojitos getrunken. 

Sonntag ging es wieder zu 'nem Umzug. Allerdings war es erst Mal ein Krampf den zu finden, denn jeder hat einen anderen Ort beziehungsweise eine andere Zeit gesagt und als wir dann endlich da waren, war er schon fast zu Ende. Espuma gab es allergins noch genug!

Espuma!

 Das ist ein Graffiti in der Nähe vom Plaza de la Trinidad: "Danke für die öffentlichen Toiletten." Lachend

07November
2013

Parque Tayrona - ein Strand schöner als der andere...

Ende Oktober waren wir nochmal in Cartagena und haben uns die Islas del Rosario und den Playa Blanca angeguckt. Die Islas sind 28 kleine Inseln vor der Küste Cartagenas, die zum größten Teil privatisiert sind - eine gehört z.B. Gabriel García Márquez und Pablo Escobar hat auch eine besessen. 

Gabriel García Márquez Insel

Außerdem haben wir da geschnorchelt und richtig viele bunte Fische gesehen. Danach ging es weiter zum Strand Playa Blanca, der mit dem weißen Sand, türkisem Wasser und den Palmen einfach richtig schön war. 

Saftstand am Strand :)

Als wir genug rumgechillt, geplanscht und geilen Saft getrunken haben, ging es wieder nach Cartagena. Auf dem Rückweg hat es so richtig angefangen zu gewittern und wir sind in unserem kleinen Boot nochmal ziemlich nass geworden.

Gewitter

Letztes Wochenende waren wir endlich im Nationalpark Tayrona. Samstag verlief etwas chaotisch, weil wir später losgekommen sind als geplant und dann noch eine gefühlte Ewigkeit am Eingang warten mussten, sodass wir den 1 1/2-stündigen Marsch nach Arecifes erst um 2 antreten konnten. Es ging abwechselnd durch den Dschungel und am Strand entlang und wir haben Affen, Eidechsen, Schmetterlinge, Vögel und gaaaaaanz viele, mega lange Ameisenstraßen gesehen, die sogar bis in die Baumkronen gingen.

Affe

Ameisen am Blätter transportieren

Ameisen

Lianen

Als wir an unserem Campingplatz angekommen sind, blieb leider nur noch Zeit für einen kurzen Strandbesuch, da es anfing zu regnen und es auch schon langsam dunkel wurde.

Am nächsten Morgen sind wir um halb 6 aufgestanden, um uns den Sonnenaufgang anzugucken und es hat sich definitiv gelohnt!

Danach wurde kurz gefrühstückt und dann ging es über La Piscina, wo wir erst mal ins Meer gesprungen sind und ne Runde gechillt haben, nach Cabo San Juan.

Kokosnüsse

Eigentlich wollten wir in Cabo schlafen, aber weil es nur noch Hängematten, die nicht mal durch Moskitonetze geschützt waren, gab, haben wir uns dann doch entschieden wieder nach Arecifes zurückzulaufen. Dort sind wir dann im Dunkeln angekommen und haben auch relativ schnell einen Campingplatz gefunden, wo uns ein riesiges Zelt angeboten wurde. Beim Warten auf die Dusche - es gab nämlich nur eine - fiel schon auf, dass es nicht der sauberste Platz war, denn mir leisteten ein Hahn und mehrere Hühner Gesellschaft, die zwischen einem kaputten Zelt und ganz viel Gerümpel herumliefen. Ironischerweise stand der Hahn zwischendurch auch mal in einer Pfanne... Naja, die Dusche war dann ganz geil und danach wurde geschlafen. Umso schlimmer war dann das Aufwachen. Da haben wir nämlich gemerkt, dass der Platz wohl so ziemlich der ekelperverseste auf der ganzen Welt ist, alles war nämlich dreckig und die Matratze neben mir war sau verschimmelt und alles war widerlich. Schlussfolgerung: Besser nicht im Dunkeln nach 'nem Campingplatz suchen! Wir haben dann gaaaaaaanz schnell unsere Sachen gepackt, sind wieder nach Cabo gelaufen und haben dabei sogar einen Pfeilgiftfrosch entdeckt.

Dort angekommen, sind wir auf den Felsen, die vorne auf meinem Reiseführer abgebildet sind, rumgeklettert und haben die wunderschöne Aussicht genossen.

Danach haben wir dann endlich gefrühstückt! Zwar war die neongrüne Marmelade unidentifizierbar und ziemlich speziell im Geschmack, aber der Rest des Frühstücks hat satt gemacht. Bis wir uns auf den Heimweg machen mussten, haben wir einen wunderschönen Strandtag inklusive Schnorcheln verbracht. Das war auch wieder richtig cool, weil alleine die Landschaft mit den Felsen, Korallen und den einfallenden Sonnenstrahlen unglaublich war und mit den ganzen bunten Fischen, war's noch viel schöner! Lächelnd 

17Oktober
2013

Von riesen Städten, dicken Leuten, vielen Pflanzen, Kolibris und Schmetterlingen

Da wir letzte Woche frei hatten, haben wir uns überlegt nach Bogotá, Medellín und in das Kaffeedreieck zu reisen. In der Nacht von Freitag auf Samstag ging es los. Um halb 6 startete unser Flug Also machten wir uns gegen 3 auf den Weg zum Flughafen. Was wir nicht bedacht haben... wir sind ja in Kolumbien und deshalb waren wir viiiiel zu früh! Naja, dann wurd' halt noch ein wenig abgelegen und dann ging es los.

In Bogotá angekommen, haben wir erst Mal so richtig gefroren und so ziemlich alles angezogen, was wir dabei hatten. Wahrscheinlich kam's uns so eisig vor, weil wir hier einfach karibische 30° C gewohnt sind, denn so kalt war's eigentlich gar nicht - glaub so zwischen 15° C und 20° C. Nachdem wir unser Gepäck ins Hostel gebracht hatten, sind wir ins Zentrum frühstücken gegangen.

Kalt!

Danach ging es ins Museo de Oro. Das gar nicht sooo schön war wie es angeblich sein sollte, aber ein paar witzige Figuren waren schon dabei - wie z.B. dieser Mittelalterspongebob. Lachend

Mittelalter-Spongebob

... und Benny und ich geben auch gute Figuren ab, find ich.

Anschließend waren wir im Boteromuseum und haben uns einige dicke Leute angeguckt - seltsamer Geschmack, aber jedem das Seine...

fette Botero

Nach einem kurzen Mittagschläfchen haben wir uns auf den Weg zu dem Mirador Torre Colpatria gemacht, von dem man einen überragenden Blick über die ganze Stadt hat. Unglaublich wie riiiiiesig die ist! Es war einfach kein Ende zu sehen, aber auch kein Wunder bei ungefähr 7,4 Millionen Einwohnern.

unendliche Weite

Stierkampfarena

große Straßen

Abends waren wir noch richtig lecker essen und danach sind wir todmüde ins Bett gefallen.

geiles Hähnchen!

farblich abgestimmt :-P

Sonntag sind wir nach Zipaquirá gefahren, um uns die unterirdische Salzkathedrale anzugucken.

Das war schon ziemlich cool. Zuerst wurden wir den Kreuzweg entlang geführt, wobei jede Station durch ein anders gestaltetes Kreuz dargestellt wurde.

Zum Schluss haben wir mal wieder einen Lulusaft getrunken und dann ging's zurück nach Bogotá.

geiler Saft!

Am nächsten Tag waren wir nur im Zentrum unterwegs, sind durch Artesanias also so Kunsthandwerksmärkte gebummelt und haben zwischendurch Kaffee getrunken. Abends ging es dann mit einem Luxusbus, wo sogar jeder einen eigenen Bildschirm hatte, nach Manizales. Blöd war nur, dass der Busfahrer einen so rasanten Fahrstil hatte - vor jeder Serpentine beschleunigt hat und solche Scherze, dass uns eher schlecht geworden ist, als dass wir die Fahrt genießen konnten.

Busfahrerei

Sind dann um 6 Uhr morgens in Manizales angekommen, wo wir erst Mal noch bis 10 oder so gepennt haben und dann zum Recinto del Pensamiento - eine Art botanischer Garten - gefahren und uns Blumen, Kolibris und Schmetterlinge angeguckt.

 

Danach haben wir uns auf den Weg zum Torre Aventura gemacht, wovon aus wir einen richtig geilen Ausblick auf die Stadt hatten und uns den Sonnenuntergang angeguckt haben. 

Den Mittwoch haben wir im Zentrum verbracht: Kathedrale angeguckt, auf dem Plaza de Bolívar gechillt und Saft getrunken.

Abends sind wir zu den Thermalbädern Tierra Viva gefahren, die richtig, richtig warm (ca. 38° C) waren.

... die Luft allerdings nicht!

Donnerstagmorgen haben wir uns auf den Weg zu Kaffeefarm Hacienda Venecia gemacht. Zuerst wurde uns die Geschichte vom Kaffee, der Herstellungsprozess und der Unterschied verschiedener Kaffeesorten erklärt. Außerdem haben wir selber Bohnen gepuhlt, sortiert und geröstet.

Danach wurden uns die Maschinen- und Lagerräume gezeigt, wo auch gerade gearbeitet wurde. Das war wirklich interessant!

Die Plantagen wurden uns auch noch gezeigt.

Zu der Kaffeefarm gehörte auch noch ein sehr cooles Hotel, indem wir noch kurz gechillt -  und man kann es kaum glauben - einen Saft getrunken haben.

Gegen Abend sind wir dann noch weiter nach Medellín gefahren.

Nach dem Frühstück haben wir uns den botanischen Garten angeguckt.

verrückter Baum

Im Schmetterlingshaus gab's dicke fette Raupen zu beobachten. Die waren echt so groß wie Mäuse!

Raupe oder Maus?!

riesengroßer Schmetterling

Anschließend sind wir mit der Metro zum Plazoleta de las Esculturas gefahren, wo 23 dicke, fette Boterofiguren stehen.

dicke fette Boteros

Danach sind wir noch durch Zentrum gelatscht, wo wieder alles Mögliche verkauft wurde u.a. auch diese kleinen Vögel.

Vogelverkäufer im Zentrum

Samstag sind wir mit der Cable Metro zum Parque Arví hochgegondelt. Erst hatten wir 'ne richtig gute Aussicht, aber dann hat sich's zugezogen und gewittert, sodass weder Touren stattfanden noch irgendwas anderes gemacht werden konnte. Also nicht Mal runterfahren konnten wir.

Medellin aus der Vogelperspektive

Also vertrieben wir unsere Zeit viel zu süßem, aber wenigstens heißem Kaffee auf dem überdachten Artesania.

Kaaaaaalt!

Sonntag sind wir zum Pueblito Paisa gefahren, wo es eine Aussichtsplattform gab, von der wir die unendliche Größe Medellins sehen konnten.

Aussichtsplattform

Anschließend sind wir zum Parque Bolivar gefahren und sind noch etwas durch's Zentrum getingelt.

Chillerei im Zentrum

02Oktober
2013

Aus Versehen 10 km gelaufen - kann man ja mal machen...

Dieses Wochenende sind wir nochmal nach Minca gefahren, um ordentlich zu entspannen, was wir uns nach Abgabe der Hausarbeiten so richtig verdient haben! Zunge raus

der Weg zu Oscar

Als wir angekommen sind, war's ziemlich nebelig, sodass man das Gefühl hatte einfach gegen 'ne weiße Wand zu gucken, aber mit der Zeit wurd's immer klarer und nachmittags hatten wir einen klare Sicht auf den Dschungel, wo man 'n paar Vögel und Schmetterlinge beobachten konnte, und auf Santa Marta.
Wenn wir nach grad in den Hängematten rumgehangen haben, wurde gegessen... Zu Mittag hat der Hostelbesitzer Oscar uns Knoblauchreis mit Bohnen und Möhren gekocht und abends gab's Pizza, die durch den Dschungel zu uns gebracht wurde.

ein bisschen Nebel

Müde!

erst Mal abhängen

Mit der Dämmerung haben wir Besuch von ganz vielen Nachtfaltern und Geckos bekommen, leider waren auch so einige Mücken am Start...

ein paar Nachtfalter

ein Gecko

Vorm Frühstück haben wir erst Mal wieder die Aussicht genossen...

gute Aussicht :)

Ist das wohl ein Prinz?!

... und eine Kröte im Wasserspeicher beobachtet.

Blick auf Santa Marta

Breikemin

Danach sind wir losgetöffelt zur Kaffeeplantage. Nach ca. 2 Stunden Lauferei haben wir uns das erste Mal gefragt, ob wir nicht langsam da sein müssten, weil es laut der Karte eigentlich gar nicht so weit sein sollte. Naja, wir sind dann einfach weitergegangen bis es uns irgendwann zu blöd wurde und wir vorbeifahrende Leute angehalten und gefragt haben, wie weit es denn noch zur Plantage sei. Bis uns da wer helfen konnte, hat's auch erst Mal wieder gedauert. Doch zwei Amis konnten uns dann Auskunft geben und zwar, dass die Karte überhaupt gar nicht maßstabsgetreu sei und die Kaffeeplantage sich 10 km vom Ortskern entfernt befinde, aber immerhin hätten wir schon über die Hälfte geschafft. Lachend

die wohl schlechteste Karte, die ich je gesehen hab...

Mit der schönen Aussicht und einigen Wasserpausen, sind wir dann weitergelaufen...

Pause

Was ist hier falsch?

... und haben zwischendurch sogar eine grasende Kuh entdeckt.

Bei dem Schild dachten wir dann, wir hätten unser Ziel endlich erreicht...

Geschafft! ...oder auch nicht

...aber leider zu früh gefreut! Von dort aus ging es nämlich noch ungefähr 'ne halbe Stunde durch den Dschungel.

dicke fette Ameise

Doch danach waren wir wirklich endlich da und es hat sich gelohnt! Zuerst haben wir einen Gratiskaffee bekommen und danach wurden wir durch die Fabrik geführt und uns wurde erklärt wie die Bohnen verarbeitet werden.

Kaffeeplantage La Victoría

Kaffeepflanze

von rot zu schwarz

Für den Rückweg hat uns der Besitzer zum Glück Mototaxis gerufen, denn nochmal 10 km laufen wollten wir wirklich nicht. Beim Warten haben wir dann noch diesen schönen Schmetterling entdeckt.

Cool, oder?! =)

Unten angekommen, haben wir noch kurz am Bach gechillt, einen Wrap gegessen und Lulusaft getrunken, bevor wir uns dann wieder auf die Rückreise gemacht haben.

kleine Erfrischung im Bach

01Oktober
2013

Ausflug ins Zentrum Barranquillas

Im Laufe der Woche ist eigentlich nichts Besonderes passiert. Die Uni ist immer noch ziemlich chillig und unsere Hausarbeiten für Osna haben wir jetzt auch endlich abgegeben. Donnerstag waren wir im Kino und haben "A Haunted House" geguckt, weil iirgendwie keiner wusste, was so kommt und gut ist. Der war zwar ziemlich bekloppt, aber bis auf das Ende, was dann doch zu übertrieben war, wohl ganz witzig.

Freitagmorgen beim Tischdecken ist Britt dann aufgefallen, dass unser Kühlschrank irgendwie gar nicht so kalt ist wie sonst. Als wir das Gefrierfach geöffnet haben, war dann auch klar warum: Da sah's nämlich aus wie am Nordpol. 

Nordpol im Kühlschrank :D

Freitagmorgen haben wir mit dem Spanischkurs einen Ausflug ins Zentrum gemacht. Zuerst waren wir beim Complejo Cultural de la Aduana, worin sich eine Bibliothek und das Geschichtsarchiv von Atlántico befindet.

     

Britt, ich und Simon Bolivar

Danach ging es weiter zum Plaza Bolívar, wo Beatriz unsere Spanischdozentin uns etwas über die Geschichte Barranquillas erzählt hat. Beim dem ganzen Spektakel war auch das Kamerateam der Uni dabei. Lachend

 Kamerateam der Uni Norte

...und Polizeischutz durfte auch nicht fehlen.

Polizeischutz

ein paar Bücher...

Iglesia San Nicolas

Ganz in der Nähe vom Plaza Bolívar befindet sich die Iglesia San Nicolás de Tolentino, die echt riesig ist. Da waren wir auch sogar schön öfter, weil's mit dem Platz davor ein echt guter Ort zum Saft trinken ist.

Dann sind wir weitergegangen zum Mercado de Granos, wo es nicht mehr so sauber und gepflegt ist wie bei uns im reichen Norden.

Der Weg zum Mercado de Granos

Das meistgenutzte Transportmittel scheinen auf dem Markt Esel und Pferde zu sein.

wichtigstes Transportmittel...

der andere Teil der Stadt

Es wird echt alles zum Verkauf angeboten: Von Lebensmitteln...

bei diesen Temperaturen muss ja nicht gekühlt werden...

... über Tiere...

den hätte ich wohl mitnehmen können...

ein Hahn an der Leine

... bis hin zu handwerklichem Kram. 

Zum Schluss sind wir dann noch zum Río Magdalena gefahren, wo eine Promenade mit Restaurants, Bars usw. entstehen soll. Bis jetzt ist da zwar noch nichts, aber es war trotzdem ganz schön.

Breikemin am Río Magdalena

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